Weimarhalle
UNESCO-Platz 1
99423 Weimar
Der ursprüngliche Bau entstand 1932 und wurde anlässlich des 100. Todestages von Goethe eingeweiht. In der Zeit des Nationalsozialismus Schauplatz von Massenkundgebungen, wurde die Weimarhalle nach dem Zweiten Weltkrieg Spielstätte des durch Bomben zerstörten Weimarer Theaters. Nach 1948 nutzte die sowjetische Garnison das Gebäude als Kulturhaus und nach 1974 wurde die Weimarhalle zu einem Kultur- und Kongresszentrum der Stadt Weimar.
1995 abgerissen und neu konzipiert (Architekten Wuttke/Ringhof, Berlin), dient die neue Weimarhalle seit dem Kulturstadtjahr 1999 wieder für Tagungen und Veranstaltungen.
Die ausgezeichnete Akustik des Saales hat die Staatskapelle Weimar veranlasst, hier ihre Abonnementskonzerte zu geben. Das Kunstfest wird einen Teil seiner Konzerte klassischer Musik in diesem Gebäude spielen.
Freitag, 20. August - 20:00 Uhr
Gedächtnis Buchenwald
Ivan Ivanji, Gedenkworte
Staatskapelle Weimar
Michael Boder, Leitung
Jürgen Linn, Baßbariton
August Zirner, Gerd Böckmann, Sprecher
Bernd Alois Zimmermann »Ich wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne«: Ekklesiastische Aktion für zwei Sprecher, Baßsolo und Orchester
Anton Bruckner Adagio aus der Sinfonie Nr. 9 d-moll
Das letzte Werk Zimmermanns ist von bedrückender Wucht, geprägt von Revolte und Resignation. Langsam und feierlich zelebriert Bruckners Adagio die Geste des Abschiednehmens.
Das Konzert wird live übertragen von Deutschlandradio Kultur.
Mit freundlicher Unterstützung der Axel Springer Stiftung
Ort:
Weimarhalle
Eintritt: 14,-/18,-/24,-/32,-/38,- € inkl. Gebühren