Uraufführungen und Deutsche Erstaufführungen zum Kunstfest 2007
Donnerstag, 30. August, 20 Uhr Musikgymnasium Schloss Belvedere
Strophen für übermorgen (Uraufführung)
Ein Lied-Abend mit dem Komponisten Georg Katzer und dem Lyriker Durs Grünbein
Kai Wessel, Altus
Solisten der musikFabrik NRW
Durs Grünbein, Sprecher
Es geht um die Wechselbeziehung zwischen Wort und Klang, Sprache und Musik. Was entsteht aus der intensiven Diskussion um Sprache, Sprachlaute, Klang und Klangrede? Welche neuen Ausdrucksmöglichkeiten erhält die Gattung Lied im Sinne zeitgenössischer Musik und Poesie? Hier eine Antwort von zwei Künstlern, die zum ersten Mal zusammenarbeiten.
In Kooperation mit dem Siemens Arts Program
Mittwoch, 5. September, 20 Uhr Jakobskirche
La Paz – Jakarta – New York
City-Soundscapes (Uraufführung)
Michael von Hintzenstern und Hans Tutschku
Ensemble für Intuitive Musik Weimar
»Klang-Souvenirs« aus fernen Welten, die sich zu einer vielschichtigen, globalen Partitur verdichten. Die Soundscapes (Klanglandschaften) bilden die tragenden Elemente der Kompositionen und Improvisationen. Sie erzählen von der Vielfalt, aber auch von der Spannung zwischen kulturellen und religiösen Traditionen,
reflektieren die Schönheit und Gefährdung ihrer Umwelt.
Donnerstag, 6. September, 20 Uhr e-werk
Compagnie 1er Temps
Impro-Visé_2
Andréya Ouamba, Choreographie
Solo (deutsche Erstaufführung)
Opiyo Okach, Choreographie
Die Kämpfe und Emotionen der Straßenkinder in Dakar haben den senegalesischen Choreographen zu seinem Duo Impro-Visé_2 inspiriert. Im zweiten Teil des Abends kommen die Meister des afrikanischen Tanzes zusammen: Opiyo Okach, führender Choreograph Kenias, kreiert ein Solo für Andréya Ouamba. Aus dem Nichts entsteht Etwas, die Leere erscheint als Fenster zu internen Räumen und Geschichten.
In Kooperation mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar
Freitag, 7. September, 20 Uhr Deutsches Nationaltheater Weimar
Triple Bill Russell Maliphant Company
Flux/Push/True North (deutsche Erstaufführung)
Russell Maliphant Company, Choreographie
Isaac Julien, Film
»Flow and energy« kennzeichnen die Arbeiten des englischen Choreographen, fließende und zugleich kraftvoll-skulpturale Ausdrucksformen. Russell Maliphant verschmilzt die unterschiedlichsten Traditionen zu einer eigenen Körpersprache. Kraft und Zartheit sind perfekt ausbalanciert in dem Duett Push . Das Solo Flux verbindet schwerelosen Bewegungsfluß und körperliche Plastizität, The North kombiniert live performances mit den Filmprojektionen von Isaac Julien.
In Kooperation mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar